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Karawanenbrücke in Smyrna.
den Kampf mit den Rosen zu bestehen, welche als wilde Schlingpflanzen sie in ihrer Umarmung zu erdrücken drohen.
Den Heimweg nahmen wir über die sogenannte Karawanenbrücke, zwischen den Cypressenwaldungen, welche die Gräber beschatten. Lärm und Heiterkeit aller Orten. Vor den Kaffeehäusern sitzt der Türke mit Fez und Turban, der Grieche in seinem schönen Costume, den spitzen Schnabelschuhen, engen verzierten Gamaschen, der dunklen Pluderhose, um die Hüfte ein dickes Tuch, darüber ein Ledergurt, in dem Dolche, Pistolen und Yatagan stecken. Die gestickte Weste, färbige Aermel, heute ein blendend weisses Hemd, die grosse rothe Mütze mit langer herabfallender blauer Quaste. Auf der Schulter hängend der Mantel.
Die Frauen halten Plauderstündchen vor den Haus- thüren oder ergehen sich längs des Quais. Bis spät in den Abend wälzt sich eine dichte Menschenmenge auf dem Hafendamme dahin.