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hier entfaltete sich der Handel Athens, und heute noch ist es ein vortrefflicher Hafen, in dem zahlreiche Handelsschiffe neben Kriegsfahrzeugen verschiedener Staaten geschützten Platz finden.
Piräus ist mit Athen durch zwei Eisenbahnen und eine Tramway verbunden, wir aber folgten Bädeker’s Rath und legten die kurze Strecke zu Wagen zurück. Die staubbedeckte Strasse führt durch die attische Ebene, die von dem Agaleos, dem parnesischen Gebirge, dem Pentelikon und dem Höhen-
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Athen.
zuge des Hymettos eingefasst ist. Der wasserarme Kephysos durchzieht das Land, in dem dichte Olivenhaine mit Weingärten und ausgetrockneten Eeldern wechseln. Jenseits des Munychiahügels sieht man die Bucht von Phaleron mit den .Seebädern der Residenz. Wir nähern uns der Stadt; die Akropolis mit ihrem Tempelschmuck erhebt sich über dieselbe, während im Nordosten der schroffe Felsen des Lyka- bethos mit der kleinen Georgskapelle Athen weithin überragt. Das Plötel d’Angleterre, in dem wir einkehren, liegt am Schlossplätze, der, in Terrassen aufsteigend, zum Theile mit Parkanlagen versehen, seinen Abschluss im königlichen