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Eine Orientreise / von Fr. Graf Th.-H. Mit 6 Tafeln in Farbendruck und 86 Textabbildungen von Ludwig Hans Fischer und Gust. Schmoranz
Entstehung
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die durch einen Architrav ver­bunden sind, bilden den einzigen- Ueberrest eines Tempels aus alt­hellenischer Zeit. Altkorinth liegt

am Fusse des Akrokorinth, eines 575 Meter hohen steilen Felsenkegels, der sich aus der Ebene erhebt. Er war zu jeder Zeit befestigter Punkt und auf dem schmalen Verbindungs­lande zwischen Attika und dem Peloponnes von grosser Wich­tigkeit. Der Aufstieg ist äusserst mühsam, der Weg elend. Die Türken hatten den Platz zu einer starken Festung ge­macht. Crenelirte Mauern umziehen die Höhe, sperren jede Felsplatte, in welcher ein Erklimmen allenfalls möglich wäre. Innerhalb des eingefriedeten Raumes war eine kleine türki­sche Stadt mit zwei Moscheen. Im Befreiungskriege zwang Hunger und Verrath die Türken, die Festung zu verlassen, in welcher heute noch verschiedene Kanonen vergessen auf den Wällen liegen. Die türkische Stadt wurde geschleift. Mauern und Thore stehen noch, die Thorflügel weit geöffnet. Es sieht aus wie ein verwunschenes Schloss. Niemand sorgt für die Erhaltung der jetzt zwecklosen Festung. Einiges Vieh weidet in den Werken, und der Tourist durchschreitet die drei Thore, klimmt den Gipfel hinan, um oben angelangt