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Gegen 3 Uhr fuhren wir in die Dardanellenstrasse ein, den Hellespont der Alten. Befestigungswerke verthei- digen die Einfahrt; Kum-Kaleh, ein Doppelfort auf asiatischer Seite, auf europäischer die Festung Sedd-ul-Bahr-Kalesi, mit kleinem angrenzenden Dorf. Grosse Geschütze stehen auf den Wällen. Wir halten uns knapp an dem kahlen, westlichen
Fischerboote in den Dardanellen.
Ufer, während die jenseitige Küste, vor der einst Agamem- nons und der Griechenfürsten Flotte ankerte, grün und fruchtbar ist. Wir kommen zu den sogenannten Dardanellenschlössern, dem schönsten Punkte der Wasserstrasse, die sich hier auf ungefähr i - 5 Kilometer verengt. Auf beiden Ufern alte feste Schlösser, von mächtigen Steinwällen umschlossene crennelirte Thürme. Während auf dem europäischen Ufer nur das Fort Ivilid-ul-Bahr (Schlüssel des Meeres) und ein