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Vifcâfe:
EDUARD ZIPSER & SOHN
K. K. LANDESPRIV. FEINTUCH- UND SCHAFWOLLWAAREN-FABRIKEN
MIKUSZOWICE, FODYGOWICE, BIELITZ.
1 ie Gründung: dieses Etablissements, eines der ältesten der Schafwoll-Textil-Industrie in Galizien, reicht
angewendet wurde. Dieses primitive Betriebsverfahren setzte der Besitzer bis 1841 fort, in welchem Jahre er sich mit Rücksicht auf die immer grösser werdenden Anforderungen, die an sein bisheriges Etablissement gestellt wurden, entschloss, den Bau einer Fabrik in Mikuszowice bei Biala zu unternehmen, um daselbst sämmt- liche Zweige der Tucherzeugung, in welchen er erfahrener Meister war, selbst zu betreiben.
Der für die Anlage gewählte Ort war durch das Vorhandensein von reinem, zu Färbereizwecken gut verwendbarem Wasser besonders geeignet, ebenso war daselbst eine Wasserkraft von 15 Pferdestärken, welche mittelst Wasserrades übertragen wurde, für den mechanischen Betrieb zur Verfügung.
Diese erste Fabrik, welche in der am Schlüsse dieses Aufsatzes wiedergegebenen Ansicht den damaligen kleinen Umfang des Betriebes veranschaulicht, wurde mit der sich steigernden Production allmählich vergrössert. Schon im Jahre 1850 war jedoch der Bau einer zweiten Fabrik inLodygowice bei Saybuscli nothwendig geworden, woselbst weitere 20 durch Wasser gelieferte Pferdekräfte für den mechanischen Betrieb gewonnen wurden. In dieser zweiten Fabrik wurden die Walke, Rauherei, sowie ein Theil der Handweberei untergebracht.
Im Jahre 1864 wurde die Dampfkraft in den Betrieb eingeführt, indem in der Mikuszowicer Fabrik die erste Dampfmaschine in der Stärke von 16 Pferdekräften zur Aufstellung gelangte; im Jahre 1867 kam der erste mechanische Webstuhl (Mule-Jenny) in die Fabrik, mit welchem Ereignisse sich ein völliger Umschwung des Betriebsverfahrens vollzog. Die Firma trat dadurch in die Reihe der Gross-Industriellen; unbehindert von lästigen Fesseln und Schranken konnte jetzt die Production im grossen Maassstabe betrieben werden und sie war nun jeder Aufgabe vollkommen gewachsen.
Im Jahre 1871 starb der Begründer der Fabrik, und dessen Sohn Alexander Zipser, welcher bereits früher als Theilnehmer des Unternehmens mitgearbeitet hatte, führte das Etablissement unter der gegenwärtigen Firma weiter.
bis in das Jahr 1826 zurück, in welchem Eduard Zipser in Bielitz auf sechs Holzwebstühlen Tuch zu weben begann, jedoch die zu diesem Zwecke erforderlichen Hilfsoperationen, das Spinnen, Färben und Appretiren, anderwärts besorgen liess, eine Methode, die damals von den meisten Webereien
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