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In Italien - Der Suezkanal - Letzte Kämpfe : mit einem Bildnisse / von Alfred Birk
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2. Friedensarbeit

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tyrannisierten das arme hungernde Volk; sie waren in Rom; sind noch bei Garibaldi; sind in Ungarn; kurz, gegen diese Gattung Schweizer zürne ich denn sie schänden ihren Namen, ihr Vaterland.

Mit Eifer verfolgte er, wie schon bemerkt, die Her­stellung einer besseren Verbindung der Schweiz über den Splügen nach Mailand; er betrieb nach Kräften den Bau der Bahn bis Como und hoffte, raschestens den Adda-Kanal fertigzustellen, der die obere Adda mit dem Comosee verbindet und so einen günstigen Verkehrsweg bis Riva oder Chiavenna schafft. Die Mängel der Post­verbindung nach der Schweiz wurden im Bereiche der Lombardei beseitigt, aber die gewünschte regelmäßige Postverbindung erforderte nach seiner Anschauung den Bau einer guten Straße in der Schweiz selbst entlang des Wallensees; hier hätte die Republik einzugreifen. Da sah es freilich nicht zum Besten aus. Es herrschte eine unglückselige Zersplitterung der Meinungen und der Kräfte. Alle Versuche, größere Unternehmungen zu begründen, erstarben schon im ersten Anlaufe an den vielen Vorurteilen und an der Abneigung der Bevölke­rung, am meisten aber wohl an der bedauerlichenCan- tönli-Wirtschaft; die Furcht vor der Anwendung grö­ßerer Steigungen und schärferer Krümmungen bei Eisen­bahnen dämpfte auch in den technischen Kreisen die Begeisterung für Bahnbauten, ohne die ein entschie­dener Anfang auf neuem Gebiete nicht möglich ist. Aber das Anwachsen der Schienenwege in Deutschland, Frankreich, in Österreich und Oberitalien rückte die Ge­fahr einer Umgehung der Schweiz und ihre Abschnei­dung vom Auslande, die Gefahr einer Verkümmerung des Handels der Schweiz immer näher und mit Be­schluß vom 18. Dezember 1849 beauftragte die Bundes­versammlung den Bundesrat, den Plan eines allgemei-