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Anmerkungen
76 Negrelli verweist u. a. auf die Beseitigung der Laufbühnen bei den Güterschuppen und das dichte Heranschieben der Gleise an die Mauern der Schuppen; auf die Verminderung der Gleisentfernung von 3 m auf 2 m in den Bahnhöfen; auf den Verkauf von noch brauchbaren Lokomotiven als altes Eisen um 50 Cen- tisimi je Kilogramm an Bauunternehmungen, die sie z. B. in Tirol noch verwenden. Ebenso verfuhr die Gesellschaft mit Wechseln, Kranen, Schienen neuester Form — es sollte allmählig alles verschwinden, was an die Schöpfer, an die ersten Besitzer und Betriebsführende der Bahnen erinnerte.
77 „österr. Zeitung“ vom 9. Februar 1858. Der Aufsatz erschien ohne Namenszeichnung; erst einige Tage später nannte die Schriftleitung infolge eines Angriffes auf den Verfasser in der „Ostdeutschen Post“ seinen Namen.
78 Nach dem handschriftlichen Entwürfe und der in einigen Satzwendungen abweichenden Wiedergabe in der „österr. Zeitung“ (17. September 1858).
79 In der Verwaltungsratsitzung vom 12. Februar 1859 nahm Lesseps die statutenwidrige Spaltung der hundert ursprünglichen, von der Société d’études vorgesehenen, vom Vizekönig geschaffenen und bezahlten Grundanteile in tausend vor.
80 Ausführlich behandle ich die Gründerrecht-Frage in dem unter Anmerkung 74 erwähnten Buche.
81 Ein Bild der Erinnerungstafel, ferner ein Bild der Gebrüder Negrelli und der italienische Wortlaut der Tafelinschrift finden sich in der von mir herausgegebenen „Rundschau für Technik und Wirtschaft“ 1913, S. 279 und 296,