Recht und die Pflicht, dem Fremden sicheres Geleit zu geben. Es sind wettergebräunte Gestalten, im langen, flatternden weissen Gewände, mit rother Schärpe um die Hüfte, krummem silberbeschlagenen Säbel und Pistolen, manche mit langem Gewehre. Ein weissbrauner Burnus hängt über die Schulter. Um den Kopf ein dunkles Tuch geschlagen, welches von einer doppelten Schnur gehalten wird.
Das ganze Gebiet von hier bis zum Jordan bildet ihre Weideplätze, auf denen zahlreiche Rinder- und Schafheer- den Nahrung finden.
In der Sohle des Thaies, durch welches wir kamen, vereinzelte Felder. Man überschreitet den Rücken des Oelberges und steigt in das Thal Wadi el-Hod hinab, an Bethanien vorbei.
Der Saumpfad zum Theile sehr schlecht. Hügel an Plügel, Bergrücken an Bergrücken, dazwischen tiefe Mulden. Alles Weideland in saftigem Grün, mit rothen, gelben, weissen Blumen dicht überzogen. Auf demselben Wege der Chan
Mädchen aus Bethanien.