— io8
y V ">F5»
Ȕipgjggpw
***¥/& rïXi ■&gZk&-
Ruine von Jericho.
Hadrun, wo das Frühstück eingenommen wurde. Nach
' . „ JE
v. v'i
kurzer Rast g'ing es weiter. Das Gebirge wird schroffer, die Weideplätze weniger zahlreich; doch jetzt in der Regenzeit überall Heerden mit ihren bewaffneten Hirten. Auch Esel- und Kameeltreiber, denen wir begegnen, haben das lange Gewehr über dem Rücken. Von Zeit zu Zeit ein weiterer Ausblick, ein Stück der Jordanebene, el-Glior genannt, und des todten Meeres zu sehen, welches wieder hinter einem Bergrücken verschwindet. Ins tiefe felsige Thal hinunter, in einen alten, aus den Felsen ausgewaschenen Wasserlauf; dann eben so steil wieder bergauf: da liegt das ganze Jordanthal vor uns, im Süden der Spiegel des todten Meeres. Jenseits über Thal und See das schroffe Moabiter Gebirge, grell von der Sonne beleuchtet, wenn nicht die rasch vorbeiziehenden Wolken vorübergehend auf einzelne Stellen tiefe Schatten werfen. Rosig angehaucht das weite Gebirgsland, darüber hinziehend die raschen blauschwarzen Schatten der Wolken. Links von uns der tiefe, schroffe Wadi el-Kelt (Bach Crith), eine Schlucht, in zerklüfteten Felsen sich Bahn brechend, um einen kleinen Bach dem Jordan zuzuführen. In der grünen Ebene Jericho mit seinen weissen Häusern, dahinter der Einschnitt, in dem