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Berg - Karmel.
unsere Zelte. Unsere Begleitmannschaft glaubt offenbar, dass es morgen besser wird, sonst wären die Quartiere wohl nicht schon um x / 2 4 Uhr bezogen worden. Unsere Pferde weiden in den Feldern, wir treten eine Wiese nieder, doch Niemand lehnt sich dagegen auf. Sollte es Arabern einfallen, das Gleiche bei uns zu versuchen, dürften sie kaum Reciprocität finden.
19. März. Strömender Regen mit Donner und Blitz die ganze Nacht; gegen Morgen legte sich das Unwetter und nur von Zeit zu Zeit ging ein Streifregen über uns. Auch der AVind hatte bedeutend nachgelassen. Der Ritt daher angenehmer als gestern, nur der Weg, welcher fortwährend in der Ebene führt, war bodenlos. Man sieht die Berge Galiläas, die an einer Stelle nur durch den Makattafluss vom Karmelgebirge geschieden sind, um dann im weiten Halbkreise die Bucht von Accon zu begrenzen. An dem Ufer des Flusses Oleander und Perrückenbäume, Steineichen und mannigfaltiges Strauchwerk auf den Bergen. Von Weitem Accon, das St. Jean d’Acre, über dem Wasser zu sehen, dann liegt auch Haifa mit seinen Palmen und Gärten vor uns. Der