— 148 —
Sx»-* r
Heduinenzelt.
starken Armen, welche verschiedene Namen führen, dem Sumpf und See Merom Nahrung zuführt, dann als ein einziger Strom in kurzem reissenden Laufe den Genesarethsee erreicht, um jenseits des el-Ghor, des Thaies von Jericho, im todten Meere sein Ende zu finden. Das Terrain ist steinig; grosse Basaltblöcke bedecken den Boden. Zwischen den Felsen üppige Futterpflanzen. Es wird viel Pferdezucht getrieben, überall weidende Stuten mit ihren Saugfohlen und zu Rudeln vereinigte Fohlen. Unsere Hengste wieherten unausgesetzt und mussten mit scharfem Zügel daran erinnert werden, dass die Zeit der Jugend und Freiheit für sie vorbei sei. Der Nähr Derdara wird durchritten, der zwischen dichten Oleanderbüschen dahinrauscht. Ueber den Nähr Hasbany führt eine hohe Brücke in drei Bögen. Von dem Einen sind alle Deckplattenverschwunden, man reitet auf dem schwachen Gewölbe. Wie lange wird es währen, und die Brücke ist zur unpassir- baren Ruine geworden. Uns diente sie noch. Was später