dend, an denen die Wellen schäumend und tosend sich brechen.
Der Hundsfluss (Wolfsfluss der Griechen), vom Sannin kommend, tritt aus engem Felsenthale hervor. Eine vom Sultan Selim I. zu Ende des 15. Jahrhunderts in einem gewaltigen Spitzbogen gebaute Brücke, ähnlich der Schafbrücke Bodenbachs, überspannt ihn, während die voriges Jahr im Strassenzuge gebaute steinerne Brücke vor wenigen Monaten durch die Gewalt des Wassers weggerissen wurde. Eine alte Strasse führt an dem Felsen hin. Neun mitSculpturen bedeckte Tafeln sind in den Felsen gehauen. Einige derselben beziehen sich auf den Kriegszug Ramses II. (14. Jahrhundert v. Chr.). Sie stellen den König den Göttern opfernd dar und sind mit der geflügelten Sonnenscheibe gekrönt. Andere sollen assyrisch sein und aus der Zeit von Sanheribs Einfall in Syrien (701 v. Chr.) stammen. Eine grosse Tafel an anderer Stelle verkündet, dass die Römerstrasse unter Marcus Antonius (161—180 n. Chr.) gebaut wurde, und endlich gedenkt eine der französischen Expedition vom J ahre 1860—1861.
Auf hohen an den Feisen angebauten Bögen läuft eine Wasserleitung hin und Tausende von Tropfen rieseln und tröpfeln von den Mauern und Pflanzen herab. Auf Blätter auffallend, perlen sie an diesen hinab, um dann wieder weiter zu fallen.
Seit einigen Jahren versorgt eine englische Gesellschaft die Stadt mit Trinkwasser aus diesem Flusse. Die Leitung geht zuerst durch einen Bergstollen und dann unter dem Meeresstrande dahin.
Grosse, zum Theile durch Wohlthätigkeit erhaltene Erziehungsanstalten kommen der Stadt und dem Lande zu Gute. Die Jesuiten haben ein prachtvolles geräumiges Collegium, in welchem über 700 Zöglinge Aufnahme finden. Sie ersetzen