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Eine Orientreise / von Fr. Graf Th.-H. Mit 6 Tafeln in Farbendruck und 86 Textabbildungen von Ludwig Hans Fischer und Gust. Schmoranz
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Gärten, auf das Marmarameer mit seinen Inseln, auf einen Theil des Bosporus, auf das goldene Horn, diesen sich weit in die Stadt ziehenden, von der Natur geschaffenen und befestigten Hafen, auf Skutari und die kleinasiatische Küste mit seinem beschneiten Olymp ist wahrhaftig grossartig schön, aus jedem der vierzehn Fenster erblickt man ein anderes Panorama. Die Lage der Stadt ist feenhaft, von jedem er­höhten Punkte aus schwelgt man vom Neuen. Bald sieht man auf die jenseits des goldenen Hornes gelegenen Stadt- theile, bald auf die grosse Wasserstrasse, welche das Mar- mara- mit dem schwarzen Meere verbindet.

Malerisch in Ecken und Winkeln sind die kleinen Häuser, zumeist aus Holz ge­baut. Vorspringende Fenster stehen auf die Strasse heraus, hinter den Gittern schaut die Türkin dem Treiben zu: sie sieht, ohne gesehen zu werden. In Pera,wo eine grosse

Feuersbrunst Raum ge­schaffen hat hier die Grande rue de Pera ist wohl mehr europäischer Anstrich. Es ist der Fremde, dem man da be­gegnet, der Perote, dessen Landsmannschaft nicht festzustellen, der wohl hier geboren je nach dem Vater Deutscher, Grieche, Franzose, Ita­liener ist. Alle anderen Strassen sind asiatisch. Ein Drängen und Schie-

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Alte Häuser in Pera (Constantinopel).