sich Speisesäle für die entfernter wohnenden Arbeiter. Die Firma zahlt für die Betriebskrankencasse nebst ihren Beiträgen auch sämmtliche Beiträge der Mitglieder und ermöglicht der Casse eine ausserordentlich billige Verwaltung. Ebenso werden die Kosten der obligatorischen Unfallversicherung für die Arbeiter zur Gänze von der Firma getragen. Ausserdem besteht für die Arbeiter ein Alters- und Invaliden-Unterstützungsfond, welcher bereits über ein Capital von weit über 50.000 fl. verfügt, und ein Pensionsfond für die Beamten. Für die geistige Erholung und Weiterbildung der Arbeiter ist in Neustadtl von der Firma eine Volksbibliothek mit über 2000 Bänden gegründet worden. Weiters hat auf Anregung und unter reichlicher Unterstützung der Firma die Gemeinde Neustadtl einen Krippenverein sowie eine Kinderbewahranstalt mit Kinderg-arten ins Leben gerufen.
So ist denn aus einem armseligen Bergstädtchen am Fusse des rauhen Isergebirges trotz aller Schwierigkeiten eine reiche Stätte heimischen Gewerbefleisses geworden, welche sich weit über die Grenzen des Landes einen guten Ruf erworben hat. Se. Majestät der Kaiser, in dessen glorreiche Regierungszeit diese Entwickelung fällt, hat in seinem Jubiläumsjahre die Verdienste des industriellen Unternehmens anerkannt, indem er den beiden Chefs den Adelsstand verlieh.
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