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In Italien - Der Suezkanal - Letzte Kämpfe : mit einem Bildnisse / von Alfred Birk
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II. Der Suezkanal

rieht über die Art der im oberen und mittleren Ägypten anzulegenden Bewässerung. Der Bericht ist in franzö­sischer Sprache verfaßt. Nach einer gedrängten Dar­stellung des Qeländebaues im Niltale beschreibt er die Anlagen, die im mittleren und oberen Niltale geschaffen wurden, um bei Hochwasser die am linken Ufer sich hinziehenden tiefen Landstriche in wirksamer Weise zu bewässern. Dämme teilen das kulturfähige Land in Becken, denen Kanäle das segenbringende Nilwasser zu­führen, das längere Zeit in einem Becken verweilt und dann in das nächste, niedriger gelegene abgeleitet oder auch in den Strom zurückgeführt wird, falls dieser be­reits wieder gesunken ist. Die Kommission zollt diesen Einrichtungen ihren Beifall und wendet sich dann der Frage der Bewässerung zu, die auf den hochragenden Geländen des rechten Nilufers bis jetzt in ganz unzu­länglicher, kostspieliger Art geübt wird, indem Maschi­nen, von Menschen oder Ochsen bewegt, das Wasser aus dem Nil emporheben. Zwei Wege nennt der Be­richt, die zu wirksamer Abhilfe führen können. Die An­wendung von Dampfmaschinen zur Hebung des Was­sers und die Anlage eines Bewässerungskanales in Ver­bindung mit einer Talsperre. Das ersterwähnte Mittel ist in seiner Anlage billig, in seinem Betriebe kostspie­lig; das letztere ist kostspielig im Baue, billig in der Verwertung; die Kommission stellt einen einfachen Überschlag der Kosten auf und empfiehlt schließlich den Bau eines Kanals; bei Dzebel-Silsilis, wo die fel­sigen Ufer das Tal verengen, ist die meistgeeignete Lage für die Sperre; der geologische Aufbau des Bo­dens ist dem Bau des Kanals günstig, dessen zweck­mäßige Führung nur eingehende Studien festlegen kön­nen diese aber waren nicht Aufgabe der Kommission. Der Bericht wurde mit Anerkennung und Dank zur