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In Italien - Der Suezkanal - Letzte Kämpfe : mit einem Bildnisse / von Alfred Birk
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I. ln Italien (18481855)

Unterlassung schuldig war, die gesühnt werden mußte, dann war es nicht notwendig und nicht gerecht, sie in ein Dunkel zu hüllen, sie selbst vor Personen geheim zu halten, die wie Radetzky zuerst mit berufen waren, über den Schuldigen zu Gericht zu sitzen und von denen man strenge Gerechtigkeit erwarten durfte, wenn es eben nicht vielleicht gerade diese war, von der gewisse Kreise nichts wissen wollten!

Wir wollen uns zunächst nur an die nackten Tat­sachen halten. Sie erhellen aus den Akten, die im Archiv des österreichischen Staatsamtes für Handel und Ge­werbe, Industrie und Bauten erliegen und mir zur Ein­sichtnahme überlassen wurden. An die Tatsachen sollen dann jene Erwägungen geknüpft werden, die zur Klar­stellung der Angelegenheit führen können.

Am 19. Mai 1855 erging an den Handelsminister Ritter von Toggenburg das folgende Allerhöchste Hand­schreiben:

Lieber Ritter von Toggenburg! Ich habe den Feld­marschall-Leutnant von Trattnern befehligt, sich über Tyrol in das lomb. vetiez. Königreich zu begeben und nach der in Abschrift hier zuliegenden Instruktion so­wohl die bereits vollendeten, als die noch im Bau be­griffenen Arbeiten der Staatseisenbahn in Südtirol und in meinen Provinzen Italiens einer sorgfältigen Unter­suchung zu unterziehen. Sie haben die Veranlassung zu treffen, daß diesem Feldmarschall - Leutnant ein höherer Beamter Ihres Ministeriums zur Verfügung ge­stellt werde, welcher Ersterem in jeder Hinsicht unter­geordnet bleibt, insolange er denselben auf gegenwär­tiger Mission begleitet. Franz Joseph.

Noch am selben Tage wurde Bauinspektor Josef Weindl dem Feldmarschall-Leutnant Trattner zugeteilt.

Die im kaiserlichen Handschreiben erwähnte In-