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In der Heimat - In der Schweiz - In Österreich : mit einem Bildnisse / von Alfred Birk
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II. In der Schweiz (1832 bis 1840)

wo ich hoffe mit Ihnen dann einige ganz vergnügte Tage zubringen zu können“.

Die Angelegenheit nimmt nun ihren vorschrifts­mäßigen Verlauf. In St. Gallen kann man Negrelli nicht erwarten; aber in Innsbruck hat man gar keine Eile und läßt sich nicht drängen; immer noch hoffen die leitenden Persönlichkeiten, den Übertritt Negrellis zu verhindern, denn es ist Mangel an tüchtigen, charaktervollen Ingenieuren, die die Intentionen der Regierung auf dem Gebiete des Verkehrswesens ver­stehen und vertreten.

Am 6. Mai 1832 erklärt Negrelli über hohe Auf­forderung, daß er keineswegs gesonnen ist, aus dem „Unterthansverbande der großen österreichischen Staaten-Familie“, der er aus angestammter Anhäng­lichkeit zugetan ist, auszutreten, weil ihm das Bewußt­sein, auch im Auslande derselben anzugehören, immer zum Tröste gereichen wird. Am 24. August erfließt über Vortrag der k. k. vereinten Hofkanzlei die Aller­höchste Entschließung, derzufolge dem Negrelli die An­nahme der ihm angebotenen Bedienstung bewilligt wird. „Der Vorbehalt der österreichischen Staats­bürgerschaft findet nicht statt, jedoch bleibt es ihm unbenommen — also heißt es in der Entschließung — solche anzusuchen, wenn er nach Meinen Staaten wieder zurückzukehren wünschet“. Am 11. September endlich wird er von seiner Entlassung amtlich ver­ständigt unter lebhaftem Ausdrucke des Bedauerns, unter ungewöhnlich schmeichelhaften Worten der Ehrung, mit der Hoffnung, daß ihm seine glänzenden Eigenschaften und sein auf Moralität gegründetes Be­tragen den Trost gewähren, überall und unter allen Umständen Zufriedenheit und Glück zu finden.