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In der Heimat - In der Schweiz - In Österreich : mit einem Bildnisse / von Alfred Birk
Entstehung
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1. Im Dienste der Kaiser Ferdinands-Nordbahn 151

Aus wirtschaftlichen Gründen spricht er sich auch gegen die geplanten hohen und langen Dämme, tiefen Einschnitte, bedeutenden Viadukte aus, zu denen der Grundsatz langgestreckter gleichmäßiger Nivellete die Württembergischen Ingenieure genötigt hatte.

Negrellis Gutachten fand im Lande allgemeinen Anklang; besonders angenehm berührte es, daß das Gutachten die Arbeiten der heimischen Ingenieure nicht kurzweg tadelte oder verwarf, daß es überall auf die Erfahrungen der jüngsten Zeit verweisend gleichsam nur richtigstellte und ergänzte und dabei doch wesentlich neue Grundlagen für die weitere Be­handlung der Eisenbahnfrage darbot, die durch den Beschluß der Ständeversammlung vom 22. März 1834: die geplanten Eisenbahnen auf Staatskosten zu bauen, auf den entscheidenden Weg der Lösung gelenkt wurde. Negrelli erhielt seitens der Regierung fürden Eifer, das Talent und die Sachkenntnis, womit er den über­nommenen Auftrag vollzogen hatte, ein schmeichel­haftes Dankschreiben, in dem auch betont wurde, daß die Regierung, wenn es zur Ausführung dieser Pläne kommt, hierin einen erneuerten Anlaß finden wird, seines Verdienstes um sie eingedenk zu sein. Der König verehrte Negrelli eine mit seinem Namenszuge versehene und mit Brillanten besetzte goldene Ta­batière.

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Unterdessen war in der Berufsstellung Negrellis eine Veränderung eingetreten, die mit einer für das ge­samte Verkehrswesen Österreichs hochwichtigen Än­derung der Eisenbahnpolitik zusammenhing.

Die Begeisterung für den Eisenbahnbau hatte sich rasch verflüchtigt. Das oben wiedergegebene Schreiben