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In der Heimat - In der Schweiz - In Österreich : mit einem Bildnisse / von Alfred Birk
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III. In Österreich (1840 bis 1848)

eine fachgemäße und daher erfolgreiche Lösung der vorliegenden Aufgaben. Man ist bemüht, seitens der österreichischen Regierung die Zustimmung zur Über­nahme der obersten Bauleitung durch Negrelli zu er- *

wirken. Kübeck, der zunächst zu entscheiden hat, be­fürchtet wie Negrelli es geahnt in Ansehung der gigantischen Unternehmungen in Österreich, die er rasch vollendet sehen will, die Ablenkung der Kräfte Negrellis von seiner inländischen Tätigkeit, die die Bahnen in Böhmen, Galizien und Mailand umfaßt Negrelli ist anderer Anschauung; er fühlt sich allen diesen Anstrengungen gewachsen:Nil difficile vo­lenti schreibt er an EscherUnd für die Schweiz bin ich bereit, jedwede Ruhe auf zwei oder drei Jahre in die Schanze zu schlagen. Man wählt den Umweg über den Staatskanzler. Metternich faßt die Sache vom politischen Standpunkte auf; er sieht in der Eisen­bahn BaselZürich den erhofften Ausgangspunkt reger ^

Eisenbahnbautätigkeit in der Schweiz und darin das Mittel zu derersehnten Pacification der Republik. Er will der Schweiz oder (vielmehr dem konservativ­katholischen Sonderbund, der der Tagsatzung energi­schen Widerstand leistet, gefällig sein, um ihre Macht zu stärken und den Liberalismus zu schwächen; in ganz Europa herrschen die gleichen Gegensätze und Span­nungen und mit höchsten Interesse verfolgt man die Bewegung in der Schweiz.Der österreichische Beobachter, Metternichs halboffizielles Blatt, repro­duziert den Artikel, der dieEisenbahnnachricht aus der Schweiz vor das Publikum bringt, unmittelbar nach seinem Erscheinen in der eidgenössischen Zeitung voll- *

inhaltlich, während die Augsburger Zeitung ihn nur verstümmelt wiedergibt. Die Bemühungen, mit der Schweiz engere Beziehungen zu schaffen, waren da-