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In der Heimat - In der Schweiz - In Österreich : mit einem Bildnisse / von Alfred Birk
Entstehung
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2. lrn Dienste der Oeneraldirektion der Staatsbahnen 183

mals überhaupt rege; sicher nicht ohne höhere Wei­sung schreibt Negrelli am 13. Juni 1845 an Escher, daß Baron Kübeck sehr geneigt wäre, hinsichtlich eines Postvertrages mit der Schweiz, wozu bereits Depu­tierte ernannt waren, in Unterhandlungen zu treten und daß der Moment für gute Bedingungen sehr günstig sein dürfte. Über schriftliche Aufforderung gibt Negrelli der Hofkammer Aufklärungen über den Um­fang seiner schweizerischen Tätigkeit, die sichrein nur auf die Festsetzung der Trasse und der Gefälle und der sowohl für den Unterbau als auch für den Oberbau und den Betrieb zu befolgenden Systeme beziehen soll. Für die Ausführung wird ein Oberingenieur mit dem notwendigen Unterpersonale ganz nach Wahl Negrellis, jedoch unter der Direktion in Zürich auf ge­stellt und nur in Fällen, wo der Oberingenieur und die Direktion bei technischen Gegenständen sich nicht ver­ständigen könnten, würde die Zuflucht zu Negrelli ge­nommen, der seine Entscheidung ohne weitere Be­rufungsinstanz fällt. Die Inspektion der Arbeiten wird jährlich eine Reise, höchstens eine zweite erfordern und keine Reise wird da man in fünf Tagen nach Zürich gelangen kann und die Bahnen (ZürichAarau, ZürichBasel) nur 12 Meilen lang sind mehr als drei Wochen in Anspruch nehmen,eine Zeit, die den Beamten sonst zur Erholung und Stärkung für künf­tige Leistungen gewöhnlich als Urlaub erteilt zu werden pflegt. Intriguen und Neid sind eifrig an der Arbeit, die Negrelliso teuere Ausbreitung seines Wirkungs­kreises zu hintertreiben. Die Angelegenheit gelangt bis zum Kaiser. Erst im Oktober erfolgt durch Kübeck die Genehmigung mit allen selbstverständlichen Vor­behalten zum Schutze der heimischen Arbeit Negrellis.