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In der Heimat - In der Schweiz - In Österreich : mit einem Bildnisse / von Alfred Birk
Entstehung
Seite
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2. Im Dienste der üeneraldirektion der Staatsbahnen 189

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schon anfangs sehr günstig gestaltete, sollen allmälig die Fortsetzung des Baues erleichtern.

^ Negrelli bleibt mit Zürich und der Nordbahn in

engster Fühlung. Er nimmt lebhaften Anteil an den Ereignissen in der Schweiz, über die er mit Direktor Escher in Zürich und mit Architekt Kubly in St. Gallen eifrig korrespondiert. Escher hält ihn, als die Ereig­nisse im Spätherbste 1847 sehr ernst werden und sich überstürzen, unermüdlich im laufenden und berichtet ihm von Tag zu Tag, fast von Stunde zu Stunde über die Einzelheiten der revolutionären Bewegung und ihrer Bekämpfung. Metternich erhält von Negrelli stets un­verzüglich die Berichte, dieihm in solcher kritischen Zeit sehr willkommen sind. 7 ®)

Es ist begreiflich, daß Negrelli nicht auf Seite der Radikalen steht, obwohl er sich in seinen Briefen anfangs jeden schärferen Urteils enthält. Er bedauert s nur denBruderkrieg, aus dem nichts Gutes hervor­

gehen kann er bedauert, daß die schweizerische Nordbahn,die letzte oder jüngste im Betriebe, leider die erste seyn wird, die den Krieg und zwar einen Re­ligionskrieg, in der Nähe sehen und vielleicht dazu mit- wirkeh muß. Er befürchtet ein Attentat auf die Eisenbahn und möchte lieber den Betrieb eingestellt, als seine Sicherheit gefährdet sehen. Als derSonder­bundeskrieg (November 1847) unvermeidlich ist, schreibt Negrelli tief ergriffen an Escher:Nun ists vorbei weiß der Himmel, wie viele unter meinen Be­kannten und Freunden zur Stunde schon gefallen sind! Wie der Ausgang des monstruösen Brüderkampfes * immer auch seyn mag die Schweiz das schöne,

freye Land, ist gewiß auf viele Jahre ruiniert und viele Familien ihrer Lieben beraubt. Die Sorgen Negrellis waren unbegründet; der Krieg, der für die