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In der Heimat - In der Schweiz - In Österreich : mit einem Bildnisse / von Alfred Birk
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2. Im Dienste der Generaktirektion der Staatsbahnen 19.3

Am 18. September erfolgte die Übergabe der Bahn an die Pachtgesellschaft. Mit allerhöchster Entschlies- sung vom 1,5. November wurde Negrelli in Anerkennung seiner tätigen und erfolgreichen Verwendung bei den Staatsbahnen und unter Betonung der allerhöchsten Zu­friedenheit, der k. k. Patstitel verliehen, eine Auszeich­nung, die Männern, die nicht in unmittelbaren landes­fürstlichen Diensten standen, damals höchst selten zu Teil wurde. Auch Inspektor Schmidt, der zielbewußte Mitarbeiter an der Inbetriebsetzung der Bahn, wurde zum k. k. Rate ernannt.

Noch vor Eröffnung der ersten Bahnstrecke, die Böhmens Hauptstadt mit Wien über Olmütz verband, war auch der Bau der Linie von Brünn nach Böhmisch- Trübau zur Einmündung in die OlmützPrager Linie begonnen worden und im gleichen Jahre, da die erste Lokomotive in Prag einfuhr, erfolgte der erste Spaten­stich für die Linie von Prag durch das Elbetal zum An­schluß an die sächsische Bahnlinie nach Dresden, die erste Staatsbahn Sachsens. Es war für die Regierung nicht leicht gewesen, die Sonderinteressen, die sich bei der Wahl der Linie von Prag nach Sachsen geltend machten, zu überwinden; nur das unentwegte Fest­halten Kübecks an dem weit ausgreifenden Gedanken, der der Schöpfung des Staatseisenbahnnetzes zugrunde lag, und seine Überzeugung, daß Bahnen von ernstem örtlichen Interesse auch ohne Mithilfe des Staates ent­stehen werden, ließen ihm die Projekte über Reichen­berg, über Leitmeritz und Bunzlau, über das Erz­gebirge 76 ) verwerfen und jene Trasse wählen, die der uralten Verkehrsstraße der Elbe folgt. Im Jahre 1842 wurde das Übereinkommen zwischen Sachsen und Österreich abgeschlossen; in den Jahren 1842 und 1843 fanden die Verhandlungen über die technischen Fragen

Birk, A. v. Neurelli, I. IS