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In der Heimat - In der Schweiz - In Österreich : mit einem Bildnisse / von Alfred Birk
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UI. ln Österreich (1840 bis 1848)

nächstfolgenden Jahre, das die erste große Verstaat­lichungsaktion in Österreich bringt.

In der übertrieben günstigen Beurteilung der Eisen­bahnwerte war im Spätherbste 1845 die unausbleibliche Schwenkung eingetreten. Schritt für Schritt sanken die Hoffnungen auf den finanziellen Erfolg der Unterneh­mungen und mit ihnen die Werte der Eisenbahnaktien, ln den Briefen Negrellis über die Schweizer Nordbahn an seine Freunde spiegelt sich der ganze Prozeß wieder, der die Regierung schließlich zum Eingreifen zwingt. So berichtet er wiederholt über die tiefen Kurse der Eisenbahnwerte; im Oktober 1846 schreibt er:der Stand der hiesigen Börse ist wirklich sehr schwierig, die Mailänder waren bis auf 101 gefallen, Nordbahn 107! Berlin ist noch übler daran und die sächsisch­bayerische Bahn, wo das Kapital schon längst erschöpft ist und wenigstens um das doppelte überstiegen wird, ist ganz in Stockung gerathen, so wie viele preußische Bahnen in großer Verlegenheit sind.

Freiherr von Kübeck sah den Augenblick gekom­men, den großen Gedanken eines umfassenden Staats­bahnnetzes zu verwirklichen. Er machte den Staat wie er in derWiener Zeitung vom 26. November 1846 ausführte zumredlichen Käufer der Eisenbahn­papiere, die von den Verzagenden und Zahlungsunfähi­gen in drängender Hast feilgeboten wurden. Auf Grund der Allerhöchsten Entschließung vom 18. November 1846 errichtete er eine außerordentliche Kreditkasse zur Erwerbung der Aktien inländischer Eisenbahn-Unter­nehmungen um einen ihrem wahren Werte entspre­chenden Preis. Der zuerst gewährte Kredit von zehn Millionen C. M. war bald erschöpft schon die kutid- gegebene Absicht Kübecks, den Kredit nicht zu erwei­tern, wirkte geradezu verheerend;alle Papiere, mel-