IM einer Kristallenen Klarbeitwird aus der Dn^abl 6er verwirrenden Linrelvorgängs ein übsrslcbtlicbes Lild gescbaüen. Kein Dilettant ist an 6er Arbeit. In diesem Lücke ist jedes V-'ort beweisbar. Klan legt dieses Lucb rnit tiefster Lrscbütterung aus der Hand. Kie ist man sicb wobl der furcbtbaren Lragödie Luropas, die sicb damals rwiscben den Kanrleien der Hauptstädte abspielte, so bewuüt geworden, wie nacb der Lektüre von Liscbers Lucb.
. . . Liscker fübrt blcnscbsn vor, Kiens eben in ikrem ganzen Irren und Ltrsben, in ikrcm Handeln, ibrer 6röLe, aber aucb in ibrer ganzen 8cbwäcbe . . .
Das Lucb, das bisber febltc, das Lueb, das aucb für den Laien die Dräkte bloLlegt, auf denen die Lunken Uefen, die die umgebende Lxplosioa auslösten I Ereignisse und kersonen sind nicbt nur registriert, sondern gestaltet. IV-«-
Lin Lucb, das man in einem 2uge beruntsrliest, so spannend und packend, als spräcben der ^uli und August 1914 nocb einmal selber
2U UNS. Lorre//>oMk»/
Das Lucb tritt aus der Klasse der üblicben Kriegsscbuld-Literamr beraus und Liscbers Ivletbode wird vielen willkommen sein, die der Verteidigung, der Anklagen, der gegenseitigen Lescbuldigungcn, des Lingebens in 8treitfragen müde sind. IVMr/s
Hockst verdienstvoll und gereckt ist diese Darstellung des Juli 1914: Vlit Kenntnis aller (Quellen, in übernationaler Licberbeit, xugleicb in dem beweglicben 8rile, den wir von Liscber kennen . . . Liscbers glänzender Darstellung ist, statt nörgelnder krofessoren, eine breite lVlenge unbefangener Llörer ru wünscben.
Die beste Darstellung der unseligen Lage von 1914, die wir je ge- seken babenl . . . 'Ver wirkllcb über die letzte Vorgescbicbte der V^eltkatastropbe Lescbeid wissen will, greife 2 u diesem Lucbl
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