eine kritische Lage entstanden war. So schnell als möglich mußte die Lücke zwischen den beiden Armeen geschlossen werden. Das VII. Reservekorps ging in Eilmärschen vor und erreichte am iz. September das beherrschende Höhengelände des Chemin des Dames nördlich der Aisne, im Anschluß an den linken Flügel der i. Armee. Aber noch immer klaffte eine Lücke von 14 lcm bis zum rechten Flügel der 2. Armee. Gelang es dem Feind, hier durchzubrechen, so war eine Katastrophe unvermeidlich. Die Lage wurde noch bedrohlicher.
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Kämpfe an der Aisne.
Lage bei der 7. Armee 14.9.1914 abends
als es dem Feind am 14. September glückte, den linken Flügel des VII. Reservekorpö trotz tapferster Gegenwehr von Craonne auf Böve CHLteau zurückzudrängen. Auch der rechte Flügel der 2.Armee stand in schwerem Kampf gegen überlegenen Gegner.
Ich hatte inzwischen die bisher Angetroffenen Teile meines Korps in Gewaltmärschen — einzelne Bataillone mußten am iz. September bis zu 50 km zurücklegen — nach Laon vorgeführt. Im Morgengrauen des 14. brachen wir von Laon auf, um den in die Lücke eingedrungenen Feind anzugreifen und über die Aisne zurückzuwerfen. Auf der großen Nationalstraße nach Reims marschierte
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