Schlacht im Bewegungskrieg, ihn zu vernichten, nicht erreicht. Demgemäß war auch die Beute an Material und Gefangenen nur gering. An der Truppe hat das nicht gelegen, sie hat nach gewaltigen Marschanstrengungen ihre letzte Kraft hergegeben. Der Vorwurf trifft die Armeeleitung, weil sie die beiden Korps zu reinem Frontalangriff nebeneinander angesetzt hatte. Freilich war die Absicht gewesen, die Franzosen mit starkem rechten Flügel zu umfassen und gegen die Schweizer Grenze abzudrängen. Aber dieser Gedanke war
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Gefecht des XV. A.-K. bei Ober- und Nieder-ASpach, 10. August 1914
praktisch unausführbar, weil der linke Flügel des Feindes sich an die steil ansteigenden Vogesen lehnte, in denen es an Wegeverbindungen in nord-südlicher Richtung fehlte. Auch wäre jede Rechts- umfaffung operativ immer aus der Flanke von Belsort her bedroht gewesen.
Es ist natürlich leicht, rückblickend zu kritisieren, aber man hätte wohl besser getan, an eine Umfassung des französischen rechten Flügels zu denken. Wäre das XIV. Korps von Osten her angesetzt worden — und zwar mit der 28. Infanterie-Division auf Mül- hausen, mit der 29. Infanterie-Division vorausgestaffelt über die
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