stücken hatten schwer unter der Feuchtigkeit zu leiden. Es verging kein Tag ohne empfindliche Verluste.
Von Anfang März an schoß auch die französische Artillerie mit Gasgranaten, so daß die Leute ständig in starker Nervenanspannung mit der Gasmaske vor der Brust ihren schweren Dienst machen mußten. Aber die feindliche Artillerie hatte nicht nur die besseren, überhöhenden Stellungen, sondern sie war auch an Zahl unS weit überlegen. 72 französische Batterien standen in unserem Abschnitt 49 deutschen Batterien gegenüber.
V 20.2. N 7 ^
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Vor Verdun von Februar bis Oktober 1916
Dieses Ausharrenmüssen als Zielscheibe für die feindliche Artillerie zerrte furchtbar an den Nerven der Truppe. Schon im April glaubte kein Mensch mehr daran, daß wir Verdun noch nehmen könnten.
„Aber wir werden Frankreichs Heer vor Verdun zum Ausbluten bringen, wir werden es zermürben", sagte mir mein Stabschef. Auch der Armeechef von Knobelsdorf und General von Falkenhayn seien der gleichen Ansicht. Jedesmal, wenn ich solches Gerede hörte, packte mich die Wut. Als ob wir selbst nicht auch „ausbluteten". Und schließlich hatten wir doch weniger Blut zu verlieren als unsere zahlenmäßig so überlegenen Feinde, denen die ganze Welt offen
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