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Encyklopaedie der weiblichen Handarbeiten / von Thérèse de Dillmont
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DAS HÄKELN

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Abb. 444.

Gerader tunesischer Flechthäkelstich.

beiden Schlingen kreuzen. Die Schlussreihe ist gleich der des einfachen tunesischen Stiches zu arbeiten.

Schräger tunesischer Flechthäkelstich (Abb. 445). — Dieser Stich wird wie der vor­hergehende begonnen, die zweite Maschenschlinge zuerst, dann zurückgehend, die erste erfasst, die Schlussreihe ebenso wie beim gewöhnlichen tunesischen Häkelstich vollen­det. Beim Beginn der zweiten Schlingenreihe muss jedoch die erste Schlinge wie gewöhn­lich aufgenommen werden, dann die dritte mit der zweiten verschränkt, damit sich die schräge Linie über die ganze Arbeit zieht.

Durchbrochener tunesischer Häkelstich. — Die erste Schlingenreihe wird so gearbeitet, wie bei den einfachen Schlingensti- chen; bei der Schluss­reihe hingegen werden 3 oder 4, oder abwechselnd 2 und 3, oder 3 und 4 Schlingen zusammenge­schürzt und eine ent­sprechende Zahl Luft­maschen dazwischen ge- Abb. 445.

macht. Schräger tunesischer Flechthäkelstich.

Das Auf- und Abnahmen im tunesischen Häkelstioh

(Abb. 446). — In Abb. 446 ist das Abnehmen von zwei Seiten veranschaulicht, wodurch sich Zacken bilden. Es wird ab­wechselnd rechts und links eine Schlinge übergangen. Von der rechten Seite wird die erste Schlinge mit der zweiten zusam­men gefasst, diese Reihe und die Schlussreihe vollendet, dann wird bis zu den 2 letzten Sc-hlingen links gearbeitet, beide werden zusammen gefasst, und die Schlussreihe darüber vollendet.

In derselben Weise nimmt man auch auf: einmal rechts;